





GENUA „LA SUPERBA“ -
Mit Ihren knapp 650.000 Einwohnern ist Genua die Hauptstadt von Ligurien. Genua galt bis vor wenigen Jahren als Industriestadt: durch den Hafen Porto Genova und die vielen Firmen die davon lebten, ließ sich die Stadt nicht viel vom Tourismus verführen. Doch das änderte sich als im Jahr 1992 als Genova das 500 Jahre Jubiläum nach Christoph Kolumbus Amerika Entdeckung feierte. Für diese Feierlichkeit wurde ein Teil vom alten Hafen Genova Porto Antico komplett umgebaut und Europas zweitgrößtes Aquarium Genova Acquario gebaut, die nun zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten von Genua zählen.
Nach und nach entwickelte sich die Stadt immer mehr zum Kunstzentrum (Opernhaus Genua Teatro Carlo Felice) und für den G8 Gipfel im Jahr 2001 wurden viele Paläste und Gebäude völlig renoviert.
Die meisten Besucher bringen die Kreuzfahrtschiffe. Durch das Anlegen von MSC, Costa, Royal Caribbean oder GNV begannen viele Gäste Genua’s Sehenswürdigkeiten zu entdecken und spazierten durch die riesige Altstadt Genova Centro Storico, die sich vom Hafen bis zum neuen Stadtzentrum streckt.
Der Friedhof von Genua Cimitero Staglieno wurde von berühmten Persönlichkeiten als Weltwunder bezeichnet und die Sehenswürdigkeiten in Genua sind unzählig:
Die historische Altstadt von Genua mit ihren Gässchen, versteckten Plätzen und Kirchen, kleinen Restaurants und bunten Läden. Der Geruch von frischen gebacken Fladenbrot (Focaccia), die Farben der Straßenkünstler und der Duft von Espresso berauschen, wenn man durch Genua spaziert.


GENUA SEHENSWÜRDIKEITEN:
Die Altstadt Genova Centro Storico ist der größte historische Stadtkern in Europa und erstreckt sich rund um die Kathedrale San Lorenzo, vom Hafen „Genova Porto Antico“, der bereits im 5. Jh. v.C. geschaffen wurde, bis zum Hauptbahnhof Genova Principe.
Die geographische Lage der Stadt Genua war bereits in der römischen Zeit wichtig, da der natürliche Hafen ausgezeichneten Handelsmöglichkeiten bietet. Aus diesem Grund musste der Stadtkern von Genua gut vor Feinden und Piraten geschützt werden. Die Gegend von Piazza Sarzana und Santa Maria di Castello stellen die erste Siedlung dar.
Genua wurde von den Römern wieder aufgebaut als die Stadt von Karthago im Jahr 205
v.C. komplett zerstört wurde. Genua wurde dann foedus aequum und durfte in gewisser
Arte und Weise Ihre Unabhängigkeit erhaten. Dass die Römer in Genua waren, kann
man wohl an der Topographie erkennen: das typische Schachbrett-
Genua in Mittlerlater:
Die gegenwärtige Genua Altstadt entspricht im großen und ganzen der mittelalterlichen Stadt, die zwischen 1130 und 1300 innerhalb der Stadtmauern gebaut wurde: Straßen, kleine Plätze, Gässchen, ... Ziel war die Vergrößerung und Erweiterung eines Gebietes, wo man stark in den Handel investieren wollte.
Die größten und wichtigsten Plätze und Straßen sind später verbessert und vergrößert worden, jedoch kann man heute noch einige Sehenswürdigkeiten in Genua aus dem Mittleralter beobachten:
Die Kirche Santa Maria di Castello, der Turm Embriaci, die Kirche von San Matteo, das Kloster von Sant'Agostino, das Stadttor Porta Soprana, die Kirche von di Santa Maria delle Vigne, der Palast San Giorgio, der Schlachthof von Soziglia, die Kirche Chiesa di San Donato, die Kathedrale von San Lorenzo,...



Das goldene Jahrhundert Genua: im XVI Jahrhundert gehörte Genua zu den wichtigsten und reichsten Städten von Europa.
Die Macht der Stadt und ihre politische Stabilität erlaubten eine goldene Wirtschaft. Die Genuiser waren Bänker, Händler und wichtige Geschäftsmänner, die in ganz Europa eine wichtige Rolle spielten.
Hauptdarsteller dieser Zeit ist Andrea Doria, der „Prinz von Genua“. Unter seiner Regierung befreite sich Genua von dem französischen Einfluss und begann mit dem König Karl V zu handeln.
Die Republik Genua hatte ihre goldene Zeit von 1528 bis 1797 -
Die Via Garibaldi: in dem prunkvollen künstlerischen Stadtviertel der neuen Straße „strada nuova“ (16. Jhd.) findet man einen einmaligen Museumskomplex, welcher aus den Palästen Bianco, Rosso und Tursi besteht.
Der Palast des Prinzen: gebaut in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts für Andrea Doria, Admiral des Kaisers Karl V und einziger Königspalast einer republikanischen Stadt.
Palazzi dei Rolli -





Blue Jeans stammt von Blue Genova. Bereits 1567 wurde von den Hafenarbeitern in Genua ein robuster Stoff „Geanes fustian" für Segeltücher und Arbeitsbekleidung verwendet.